2008-01-22

Zeit - Nutzen oder Unnutzen?

Zeit vergeht - Zeit haben - Zeit drängt - Zeit ist relativ - Zeit ist knapp

Wahrscheinlich gibt es noch viel mehr Redewendungen und korrespondierende Begriffe, aber gerade dir sind mir eingefallen. Zeit ist gerade ein Thema. Bei mir passen wohl am besten die beiden "Zeit drängt" und "Zeit ist knapp". Warum lässt man sich eigentlich so von der Zeit leiten? Leider geht heutzutage nichts mehr ohne die Zeit. Termine hier, Termine da, Abgabetermine, Prüfungstermine, eigen festgesetzte Termine....Es gibt genug Formen davon. Und was macht das mit uns? In mir auf jedenfall Stress. Nicht immer negativ, manchmal auch positiv. Das Gefühl, etwas in einer bestimmten Zeit geschafft zu haben und es doch wieder hinbekommen zu haben. Das motiviert und gibt einem das Gefühl, etwas zu können. Aber neben dem ganzen Arbeiten und Unikram machen sollte man sich selbst und die Ruhe und das Zeit vergehen einfach nicht vergessen. Den Moment genießen, sei es nur das Zusammensitzen am Abend. Meist ist einem der schöne Moment gar nicht mehr bewusst, weil man seinen Gedanken über noch zu erledigende Dinge nachkommt. Aber braucht man nicht gerade diese Zeit des Genießens, um neue Energie zu schöpfen? Klar, hört sich an wie blöde Zeitschriftweisheiten, aber ist ja was dran. Ich merke es selber, dass es einfach nicht geht 7 Tage die Woche durchzuarbeiten. Sei es arbeiten im Sinne von lernen oder wirkliches arbeiten in der Uni, in der Praxis oder wo auch immer. Man verliert das Bewusstsein für Ruhemomente und dafür, dass man sie wirklich braucht. Ich glaube, dass einigen Menschen (nicht wirklich wenige und ich gehöre dazu) die Nützlichkeit des Zeitgenießens und einfach os verstreichen lassen verlernen können bzw. schon verlernt haben. Ich jedenfalls kann mich manchmal nicht auf Ruhe einlassen, weil zuviele Aufgaben noch warten. Aber was nützt das Aufgaben abarbeiten, wenn die Konzentration schnell nachlässt? Also Ruhe....Ein Teufelskreis ist das.

Und weil ich heute schon genug Zeit für die Uni investiert habe, werde ich jetzt Zeit in Ruhe investieren und mein Sofa mit meiner Anwesenheit beglücken.

2008-01-16

Gedanken

Blogs geben einem ja eigentlich Narrenfreiheit. Im Prinzip kann jeder schreiben, was er will. Aber eins ist doch immer irgendwie klar. Es geht darum, was die Person gerade denkt. Mir wird gerade mal wieder bewusst, dass einen selbst manchmal gar nicht bewusst ist, was man denkt. Hört sich jetzt etwas wirsch an der Satz, aber so sind Gedanken ja auch manchmal. Chaos im Kopf, wenn man keine Energie reinsteckt zum Ordnen. Der Mensch ist eben auch nur der Entropie ausgesetzt und irgendwann sind wir alle einfach nur Chaos. Dann, wenn wir keine Kraft mehr haben uns zu ordnen. Aber davon bin ich noch lange entfernt und in die Richtung sollte es auch gar nicht gehen. Sondern was denke ich eigentlich zur Zeit? Das schlimme ist, dass es gar keine wirklich spannenden Themen gibt. Obwohl, für mich sind sie sehr spannend. Unikram eben. Und zum Glück kann das ja auch manchmal Spaß machen. Wenn man langsam Erfassen und Erklären lernt, was in einem Kind so vorgehen könnte. Wenn man vieles Verknüpfen kann und sein Wissensnetz stetig wächst. Wenn man weiß, dass das, was man gerade macht, auch nen Sinn hat und man umsetzen kann. Vieles, was ich gerade lerne, kann man umsetzen. Aber manchen ist das eben nicht so klar. So kommen auch noch kurz vor dem Ende des Studiums Fragen von Komilitonen "Kommt das denn in der Klausur vor? Müssen wir das denn lernen?" Und nicht nur einmal im Seminar, sondern dauernd. Das kann auf die Dauer schon ganz schön nerven. Zum Glück hab ich ja bereits dazugelernt, höre einfach nicht mehr hin, wenn einige bestimmte Leute etwas sagen. Bringt einem einfach mehr und erspart ne Menge Energie die man für sich selbst braucht.

Was beschäftigt mich noch? Schwierig ist es nun als Student und gleichzeitige Berufsanfänger in der Praxis sich dort gegen die "alten Hasen" durchzusetzen. Die haben ihre Theorien und ihre Methoden und sind bislang ihrer Meinung nach ganz gut gefahren. Jedoch gibt die Wissenschaft ja immer wieder was neues her und schwups hat man neue Erkenntnisse, die teilweise doch für die Praxis ganz hilfreich sind. So steht man also im Zwiespalt mit seinem neuen Wissen, von dem man überzeugt ist, dass es richtig ist und Erfolg bringen könnten gegenüber dem Wissen seiner Chefs und deren Methoden. Mit Belehrung läuft das ja sicher nicht so ideal. Man will ja seinen Platz in der Praxis behalten. Aber trotzdem ja auch seinem Anspruch gerecht werden. Nunja, zum Glück bin ich recht frei, was meine Therapieplanung angeht und kann auch nach meinem Gewissen (mit Absprache....) handeln. Ich schmuggel einfach meine Methoden rein und schaue, ob ich Erfolg hab und präsentiere später das hoffentlich gute Ergebnis. Aber was lernt man daraus? Immer wieder hinterfragen! Keine Routine aufkommen lassen! Forschung immer im Auge behalten! Mir wäre es ja am liebsten, wenn ich irgendwann mal selbst daran beteiligt bin, aber das steht auch noch ein wenig in den Sternen. Denn als Bachelorette geht ja eh noch nichts.....

2008-01-12

Tupperware & Co.

Immer wieder erstaunlich, wo diese kleinen Helfer des Alltages doch zum Vorschein kommen. Sie gehören doch eigentlich schon zum Alltag aller. Ein Auftauchen an einigen Orten bringt uns jedoch immer wieder zum schmunzeln. So passiert heute. Wo? In der Mensa! Eigentlich gar nicht sooo unwahrscheinlich, da sich manche Kommilitonen ihr Essen ja auch selber mitbringen und in der Mensa mit anderen essen. Mein Kandidat der heutigen Schilderung tat dies aber genau andersherum. So saßen wir also unschludig und nichts ahnend in der Mensa und tratschen so vor uns hin, das Mensa essen vor uns, bis ein Junger Herr Typ Naturwissenschaften und Muttersöhnchen sich neben uns an den Tisch setzte. Ein Tablett, ZWEImal das selbe Gericht dadrauf. Er setzte sich also, legte eine Plastiktüte neben sich und packte verschiedenste Größen Tupperdosen aus. Dann fing er an mit Messer und Gabel das Essen (Schnitzel mit Kartoffelsalat oder ähnliches) zu trennen und jeweils getrennt in eine Tupperdose zu packen. So Art Aschenputtelmäßig, Schnitzel zu den Schnitzeln, Kartoffelsalat zum Kartoffelsalat und Beilagen zu den Beilagen. So standen nun also nach einiger Zeit um die vier Tupperdoesen verschiedener Größe gefüllt mit "leckerem" Mensaessen auf dem Tisch. Die Teller waren leer und der Herr brachte sein Tablett weg. Dachten wir. Es dauert leider nur verdächtigerweise lang. Die Nachbartische machten schon Überlegungen über neue Geschäftsideen bezüglich Essensmitnahme in der Mensa, neue Menschen kamen und wunderten sich, wir stellten weitere Vermutungen zum Verbleib des jungen Herren an. Das Naheliegende traf ein. War ja noch Platz in den Dosen. Drittes Gericht her! So wurden die Dosen weiter befüllt. So ein Wochenende ist ja auch seeeehr lang.

Fraglich bleibt aber:
Schmeckt Mensaessen aufgewärmt?
Wäre Miracoli vielleicht doch günstiger gewesen?
Gibt es wirklich Menschen, die die Packungsanleitung zum Zubereiten von Fertiggerichten einfach nicht umsetzen können?

2008-01-10

Die Geburtstagsheinzelmännchen

So die Werkstatt ist geschlosse, das Ergebnis präsentiert und das Burzeltagskind hat sich sehr gefreut. Da alle eine Foto fordern jetzt hier exclusiv

2008-01-08

Preparing for...

Der Herr hat morgen Geburtstag und hier laufen die Vorbereitungen schon auf Hochtouren. Die Geburtstagsheinzelmännchen werkeln ordentlich. Und ich kann mich gar nicht daran erinnern, dass der Herr so brav war im letzten Jahr, dass er so viele tolle Sachen verdient....Muss ich mir glaube ich nochmal überlegen. Aber er bekommt wirklich tolle Sachen und er wird sich seeeeehr freuen. Aber noch kann ich ja nichts verraten, aber Fotos werden bestimmt folgen.

Die Klausuren kommen auch bald und was macht man, um sich dafür vorzubereiten? Richtig....putzen und andere Sachen! Ich hatte heute nur eine Veranstaltung und dümpel die ganze Zeit nur so rum. Dabei hätte ich soviel schaffen können. Aber naja, ich brauch den Druck eben ein wenig.

Trotzdem geht es jetzt in einer Geburtstagswerkelpause mal an ein paar Texte....

Seit wann benutzen eigentlich Dozenten Fekalwörter????? Heute geschehen bei unserem Kunsttherapieprof...dazu zu viel Freud. Passt ja zum Thema.

2008-01-05

Anne Kaffeekanne

1. Guck, die Katze tanzt allein, tanzt und tanzt auf einem Bein.
Kam der Igel zu der Katze: Bitte reicht mir deine Tatze!
Mit dem Igel tanz ich nicht. Ist mir viel zu stachelig.
Doch der Igel neigt sich vor, sagt der Katze was ins Ohr: .........................
Und dann tanzen sie zu zwein über Stock und über Stein.
Und dann tanzen sie zu zwein über Stock und über Stein.
Und dann gingen beide heim.
2. Guck, die Katze tanzt allein, tanzt und tanzt auf einem Bein.
Kam der Hase zu der Katze: Bitte reicht mir deine Tatze!
Mit dem Hasen tanz ich nicht. Ist mir viel zu zappelig.
Doch der Hase neigt sich vor, sagt der Katze was ins Ohr: .........................
Und dann tanzen sie zu zwein über Stock und über Stein.
Und dann tanzen sie zu zwein über Stock und über Stein.
Und dann gingen beide heim.
3. Guck, die Katze tanzt allein, tanzt und tanzt auf einem Bein.
Kam der Dackel zu der Katze: Bitte reicht mir deine Tatze!
Mit dem Dackel tanz ich nicht. Ist mir viel zu wackelig.
Doch der Dackel neigt sich vor, sagt der Katze was ins Ohr: .........................
Und dann tanzen sie zu zwein über Stock und über Stein.
Und dann tanzen sie zu zwein über Stock und über Stein.
Und dann gingen beide heim.
4. Guck, die Katze tanzt allein, tanzt und tanzt auf einem Bein.
Kam die Wildsau zu der Katze: Bitte reicht mir deine Tatze!
Mit der Wildsau tanz ich nicht, denn die grunzt so fürchterlich.
Doch die Wildsau neigt sich vor, sagt der Katze was ins Ohr: .........................
Und dann tanzen sie zu zwein über Stock und über Stein.
Und dann tanzen sie zu zwein über Stock und über Stein.
Und dann gingen beide heim.
5. Guck, die Katze tanzt allein, tanzt und tanzt auf einem Bein.
Kam der Kater zu der Katze: Bitte reicht mir deine Tatze,
streichelt sie und küßt sie sacht, und schon hat sie mitgemacht.
Er bringt alle andern mit, und schon tanzen sie im Schritt,
einmal laut und einmal leis, und schon tanzen sie im Kreis
bis zum Abendsonnenschein, und dann gingen alle heim.

2008-01-03

Lazy days

Ferien, eigentlich eines der nettesten Wörter auf der Welt. Genauso wie Urlaub. Faulenzen, entspannen, nur das tun was man will.

Bei den Studenten bedeuten Ferien ja meist auch noch Hausarbeit. Bei uns eigentlich auch, aber nun ja....ist ja noch ein wenig Zeit. Stattdessen vertreiben wir uns die zeit lieber damit unsere Weihnachtsgeschenke auszuprobieren.



Und immer wieder die Frage "Wat is eigentlich e Dampfmaschin?"

Vielleicht finden wir die Lösung nachher in der Bib...

2008-01-01

2008

Ja nu, wieder ein neues Jahr. Ich sitze allein mit der cat im Dachgeschoss und schaue Feuerwerk. Der Elefant weiß noch nicht so recht, ob sie es spannend finden soll den Raketen hinterher zu schauen oder ob sie Angst vor den lauten Knallen haben sollte. Mal ist sie total relaxed, dann läuft sie wieder wie eine Wilde durchs Zimmer. So hab ich den Jahreswechsel also im Endeffekt allein verbracht. Aber unten warten zwei nette Männer auf mich. Das ist ja auch mal was. Der Rest Grog wartet auch. Ich muss nur noch ein Bild im Labyrinth erreichen und zurück auf den grünen Punkt, dann habe ich gewonnen und meine Eltern rufen gleich auch nochmal total betrunken an....Leute, wir haben Neujahr! Und alles ist doch wie immer. Bis auf das ich noch keine Sekt hatte und auch keinen mehr kriege, da mir die Flasche mal zu lecker ist um sie dann nachher doch stehen zu lassen. Die Männer trinken eh nichts davon und wenn ich jetzt eine Flasche alleine trinke....hui hui hui

Ich wünsche allein ein tolles neues Jahr! Hoffentlich erreichen wir alle ein wenig von dem, was wir uns in dieser Nacht wünschen. Und auch wenn mein letztes Jahr in Teilen nicht so unbedingt das war, was ich mir erträumt habe, gab es doch eine Menge toller Momente und ich habe schon ein paar Ziele erreicht, die mir wichtig sind. Was ich mir für das nächste Jahr vornehme? Wohl so bleiben wie ich bin und weiterzumachen wie bisher, dann wird alles schon seinen richtigen Lauf nehmen.

Warum eigentlich immer so sentimental zum Jahresende/anfang?

Miau, miau