Kopfschütteln
Sbahn fahren ist immer wieder interessant teilweise auch sehr erschreckend und dann tut es einem selbst schon fast weh. Heute auf dem Rückweg von der Uni in der Sbahn: Mutter mit zwei Kindern. Der Junge stand im Gang und schrie wie am Spieß "raus"... Die Mutter meckerte es die ganze Zeit nur an, macht blöde Kommentare bei jeder HAltestelle, an der der Junge wieder flehte heraus zu gehen. Irgendwann tat es mir in der Seele weh. Dieses Kind war nicht von sich aus schrecklich oder ein Teufelsblag, wie die meisten Leute wohl dann denken. Er hat meiner Meinung nach einfach nur Angst, fand vielleicht das Sbahn fahren durch die Tunnel etc. gruselig und fremd. Aufgabe einer Mutter ist es dann doch das Kind zu trösten und zu erklären, was gerade passiert und wie lange sie noch fahren müssen. Statdessen lässt sie ihr Kind einfach stehen, brüllt es an und lässt es weiter wie am Spieß schreien. War kurz davor hinzugehen, aber damit greift man ja der Mutter auch zu sehr in die Privatsphäre ein. Wer weiß, was mir dann geblüht hätte. Als ich dann auf dem Weg die treppe runter noch zwei Mädels (meiner Meinung anch Studentinnen an der Uni in meinem Bereich oder Lehramt) meinten "Teufelsblag" konnte ich wirklich nur noch Kopfschütteln.
Dazu dann noch ein Haufen Erstis. Komische Menschen in der Stadt. Kopierkarte auf 0 und große Müdigkeit. Aber ich halte durch und sortiere jetzt erstmal meine neu kopierten Therapiematerialien und Texte!

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