Wo ist mein Schlaf geblieben?
Ok, das was ich da heute morgen gewaschen habe und im Spiegel gesehen habe, kannte ich eindeutig nicht! Diese Augenringe und verquollenen Augen gehörten nicht zu mir. Was die Nacht mit mir gemacht hatte.... Und beim einschlafen wollten selbst Justus, Peter und Bob nicht so recht helfen. Aber die Schlupfkrabbler sind auch einfach zu spannend ;-)
So hab ich also heute halbtot auch den Praktikumstag hinter mich gebracht. Sogar das erste Mal ein bisschen selbst Therapie geleitet, zwar mit der anderen Praktikantin zusammen, aber immerhin! Der erste Versuch und gar nicht so schlecht gelaufen.
Zum Thema Gewaltspiele und Egoshooter verursachen Amokläufe....ich muss mich hüten. In meiner Sprachfördergruppe in der Grundschule (2. Klässler) befinden sich ca. 6 Jungen, die "Ballerspiele" spielen, und das den ganzen Tag. Einer hat sogar erzählt, dass er den lieben langen Tag nichts anderes macht außer Computer spielen, fernsehen und essen. Ich glaube ich geh jetzt nur noch mit kugelsicherer Weste in die Klasse. Laut Aussagen vieler Politiker und anderer Menschen, die sich in der Hinsicht für ganz schlau halten, folgt der Amoklauf oder ähnliches ja auf dem Fuße. Ich hab ein lebensgefährlichen Praktikumsplatz? Kann ich dafür Geld verlangen?
Nein wirklich, diese Disskusion nervt doch wirklich. Wie wäre es mal das Verhältnis von Eltern und Kindern zu analysieren?! Wie schauts da mit Vertrauen aus und mit Kommunikation zwischen den beiden Parteien? Also wer meint, dass diese Gewaltspiele allein dafür verantwortlich sind, ich weiß auch nicht... Klar fördern diese Spiele nicht gerade korrektes Sozialverhalten. Aber so lange das Elternhaus stimmt und die Eltern mit ihren Kindern über sowas reden und sie darauf aufmerksam machen, dass das nicht die Realität ist, und den Kindern unsere Werte und Normen vermitteln, dürfte es kein Problem sein, auch mal so ein Spiel zu spielen. Kinder sollten lernen kritisch mit sowas umzugehen und die Themen und Handlungen darin auch mal zu hinterfragen. Mündig sollen die Kinder werden und eigene Meinungen bilden. Und noch viel mehr. Da könnte ich jetzt stundenlang drüber schreiben, aber dazu keine Zeit.
Ab geht es wieder von der Kleinstadt in die große Welt von Dortmund!

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen