Anker runter und Leinen fest
Hamburg Hafen, 12. November 2006, 20Uhr.....die Queen Mary 2 schipppert ein zur großen Reparatur im Dock 17. Wieder mal ein großes Highlight in der schönen Hansestadt.Jedes Mal, wenn ich da bin, kommt eins der größten Schiffchen und braucht ne Überholung. Großes Spektakel,viele Leute und großes Staunen. Ich wurde nicht enttäuscht. Luxuxliner vom feinsten.Eine Woche Transatlantikreise für 1.490Euro. Schnäppchen,was? Aber nun ja, für Luxus von der Sorte, Fahrt zum Big Apple und Flug zurück,kein schlechtes Angebot. Dazu die Auswahl von 20Restaurants auf dem Schiff,nem Planetarium,nem riesigen Theater und man als Neureicher Schnösel noch so alles auf See braucht....Vielleicht ist so nen Ausflug irgendwann ja auch mal für mich drin.Zwischen all den amerikanischen Retnern bestimmt ein großer Spaß!
Ansonsten kann ich nur sagen, Europa Passage nicht unhübsch, aber übertrieben viele Kinderläden. Wollen sie jetzt die Bevölkerung unterbewusst dazu anregen, wieder mehr Kinder zu bekommen? Von wegen eröffnen wir mal ganz viele Läden mit Kinderkleidung, Spielzeug etc., machen tolle Schaufensterdeko,die Frauen,die beimEinkaufen an den Schaufenstern entlang schlendern rufen nur noch "och wie süß,sowas bekommt mein Kind auch mal" und schwups nach 10 solcher Begegnungen der besonderen Art sind die Muttergefühle geweckt...Da ist ne Verschwörung im Gang. Gut,dass ich es durchschaue und dem widerstehen kann!Muttergefühle bleiben aus und sollen es auch bleiben!!!!!Obwohl die Sachen schon sehr niedlich waren ;-)
Mein Teddy hat kein Hamburg Tshirt bekommen.Ich bin enttäuscht von Build a Bear! Muss dringend gebessert werden. Aber naja,ich komm ja denke ich mal noch öfters. Dafür hat die Teddymutter neue Klamotten gefunden und ist endlich malein bisschen zufrieden.Außerdem endlich die weiße Toblerone gefunden,die sie sich schon solange ersehnt hat.Für Papa gleich eine dunkle mitgenommen. Der wird sich freuen und Töchterchen schleimt sich mal wieder ein.
Der Abend war geprägt von komischen Katzen, einer Meute rockiger Leute mit teilweisem Bazillenbefall und dementsprechender Konstitution. Zu später Stunde ging es ins Übel und Gefährlich (ein Club im alten Hochbunker von Hamburg,gleich in St.Pauli). Rock ohne Ende, ganz nettes Publikum, aber trotzdem die fehlende richtige Stimmung für nen gelungenen Abend. Also kein langes Verweilen, sondern noch nen Abstecher an die Landungsbrücken.Die Landungsbrücken rocken,besonders bei Nacht und mit wenig Menschen!
"an den landungsbrücken raus, dieses bild verdient applaus
und noch 345 meter und jetzt geht der fallschirm auf"

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